Der Ineos Grenadier, kein guter Geländewagen und keine gute Firma.

So sehen viel zu viele ihren Ineos Grenadier viel zu oft und zu lange.
So sehen viel zu viele ihren Ineos Grenadier viel zu oft und zu lange.

Wie ist der Ineos Service?

Unterirdisch, schlecht. Er kümmert sich nur, wenn es öffentlichkeitswirksam wird. Ansonsten lange Ersatzteillieferzeiten, keine oder dumme Antworten. Selbst die Händler leiden darunter.

Wie ist das Service-Netzwerk?

Es wird kleiner. Viele Händler und Servicepunkte sind bereits abgesprungen. Drei Hauptgründe gibt es dafür: a) wenig Umsatz und Gewinn durch schlechte Verkäufe, b) mangelnde Unterstützung durch Ineos selbst und c) die Umstellung vom Agenturmodell zum klassischen Händlermodell, welches das hohe Risiko und die hohen Kosten auf den Händler verlagert.

Welche Probleme hat der Grenadier?

Zahlreiche. Ganz weit obens tehen jede menge Probleme mit der Software, Startprobleme sobald die Batterie nicht top ist, jede Menge falsche Alarme, Ölaustritt am Turblader, der sogar zu Bränden führne kann, gefährlich: ausreissende Spurstangen, viele Ölleckagen an den Differenzialen und Getrieben, schwache CV-Joints an den Antriebswellen, verschleißen schnell und reißen auch ab. Generell auch große Unterschiede bei der Fertigungsqualität, aufgescheuerte Kabel und Schläuche, leere Klimaanlagen, nur halb gefüllte Betriebsstoffe (Lenkung, Differenziale), lose Fahrwerksbolzen bis hin zu abgerissenen Bolzen, usw.

Ist der Ineos Grenadier ein guter Geländewagen?

Das Konzept und die Idee ist gut. Aber er ist viel zu schwer (fast 3 t Leergewicht) und die Steuerung des Allradantriebs hat Schwächen.

Was ist mit dem Preis?

Der ist viel zu hoch. Ein Preis im Bereich von 50.000 bis 60.000 Euro wäre für diese Qualität und Verarbeitung angemessen. Es fehlt absolut ein preisgünstiges Basis- und Einstiegsmodell. Das ist mit ein Grund für die schleppenden Verkaufszahlen, die zu jeder Zeit unter den Erwartungen geblieben ist.

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